16.12. – Kritisch hinterfragt: Unser Weihnachtsessen … FeSaZu, Völlerei und ganz wenig Nachhaltigkeit

Jeder kennt es: Das leckere, schmackhafte und viel zu große Weihnachtsessen an Heiligabend. In den meisten Hauhalten der Deutschen mit einer traditionellen Weihnachtsgans oder ganz bescheiden fettig mit Kartoffelsalat mit Würsten. Außerdem dürfen natürlich auch die selbst gebackenen Kekse mit extra viel Zuckerguss oder der prall gefüllte Schokoladen-Adventskalender aus beschichteter Pappe und in Plastik verschweißt in der Adventszeit nicht fehlen.

Wenn man mal so überlegt, dreht sich die Weihnachtszeit sehr stark um das Essen und ohne das ganze fettige, zucker- und salzhaltige Zeug wäre die Weihnachtszeit für viele Menschen nicht dasselbe.

Aber brauchen wir überhaupt so viel süßes und fettiges Essen an Weihnachten, oder wäre es klug, genau während der Weihnachtszeit einmal auf Süßes und Fettiges zu verzichten und im Sinne der Nachhaltigkeit etwas bewusster zu konsumieren? Denn während die Gedanken vieler ums perfekte Festessen kreisen, reicht es bei anderen – auch in Deutschland – kaum für das Nötigste und in anderen Teilen der Erde sind Lebensmittel seit Anfang des Jahres aufgrund der Ukrainekrise noch knapper als zuvor.

Fakt ist, es gibt viele Optionen, um gesunde und leckere Gerichte zu kreieren, die auch für Weihnachten geeignet sind. Zum Beispiel können wir statt des traditionellen Weihnachtsbratens ein gesundes, mit Gemüse gefülltes Hähnchen zubereiten. Auch statt frittierter Speisen können wir gebackene Versionen wählen, die weniger Fett enthalten. Wir können auch traditionelle Gerichte abwandeln, indem wir einige ungesunde Zutaten durch gesündere ersetzen, beispielsweise durch Vollkornmehl oder gesunde Fettersatzstoffe. Wenn wir Weihnachtsessen zubereiten, sollten wir darauf achten, alle gesunden Optionen in Betracht zu ziehen. Was für gesunde Alternativen beim Weihnachtsessen spricht, ist die Gewichtszunahme. Eine Studie der Gannikus Redaktion zeigt, dass die Deutschen in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr im Durchschnitt bis zu 0.8 Prozent des Gewichtes zunehmen. Dabei ist auch wichtig darauf zu achten, dass nicht nur Heiligabend als ein Aspekt der Gewichtszunahme gilt. Vor allem die Tage nach Weihnachten gelten als Grund der Zunahme.

Fakt ist auch, dass in Deutschland jährlich rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen werden. Auch an oder nach Weihnachten wandern viele Lebensmittel in den Müll. Auch hier könnten wir überlegen, ob man die Reste des Weihnachtsessens nicht mit kreativen Rezepten nach Weihnachten verarbeitet, damit weniger weggeworfen wird. Viele tolle Ideen für eine kreative Resteküche gibt es übrigens im Internet.

Zusammenfassend lässt sich sagen, Weihnachten ist eine Zeit, in der wir uns gegenseitig Freude bereiten und Zeit mit unserer Familie und unseren Liebsten verbringen wollen und sollten. Leider ist es auch eine Zeit, in der die meisten von uns übermäßig viel ungesundes Essen zu sich nehmen und nach dem Fest viele Lebensmittel ungenutzt in den Müll wandern. Es ist wichtig, daran zu denken, dass eine gesunde Ernährung ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils ist und wir an Festtagen wie Weihnachten nicht Unmengen an ungesunden Speisen zu uns nehmen. Während es schön sein kann, ein festliches Menü zu genießen, sollten wir uns auch der möglichen gesundheitlichen Folgen bewusst sein und versuchen, ein Gleichgewicht zwischen Genuss und Gesundheit zu finden. Schlussendlich ist es wichtig, dass wir Weihnachten als eine Zeit der Freude genießen und uns darauf konzentrieren, mit unseren Liebsten zu feiern, anstatt zu viel zu essen.

Außerdem sollten wir uns bemühen, wertschätzender und bewusster mit den Lebensmitteln und Ressourcen umzugehen oder unser Brot mal wieder mit anderen zu teilen, anstatt uns den Bauch allein vollzuschlagen.

Von Thees, Nico und Marten

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