#1 Schöne Ferien

Wo?

Der Ort liegt an einem Fluss, der durch Scheeßel fließt. Er liegt in der Nähe von einem trauernden Baum. Dort in der Nähe gibt es Stufen aus Stein. Außerdem findet man den Ort, wenn man nach den Wildschweinen (die in einem Park wohnen) ausschau hält. Der Ort liegt in der Nähe von einem Kindergarten, den viele aus Scheeßel besucht haben.

Anreise?

Am besten gelangt man zu dem Ort in dem man sich ein Fahrrad schnappt, oder einfach die Füße vom Sofa hebt und sich zum Beispiel etwas leckeres mitnimmt,

denn dieser Ort ist der perfekte Platz um ein Picknick mit Freunden oder der Familie zu unternehmen.

Besonders schön weil?

Der Ort ist besonders schön, da er im Schatten liegt, aber es trotzdem gleichzeitig noch warm genug ist, um dort in kurzer Hose zu chillen. Außerdem ist die Stadt nicht weit, so dass man sich jeder Zeit eine Pizza oder ein Eis holen kann.

Von: Svea, Leonie und Mareike

Cut #9: Serienrezension „Superstore“

Bei der von Justin Spitzer erdachten US-Amerikanische Sitcom „Superstore“, welche von der Spitzer Holding Company, The District und Universal Television produziert wurde, geht es um das Leben und die Arbeit einiger Angestellten im Superstore. Dies ist eine Filiale der erdachten Marktkette „Cloud 9“. Um genauer zu sein die Filiale 1217.

Die Serie beginnt mit dem Auftritt des jungen Jonah, welcher seinen ersten Tag im Superstore hat. Am Anfang scheint die Stimmung angespannt und gehetzt zu sein, doch merkt er schnell, dass die Angestellten alle freundlich und locker drauf sind. So entwickelt er zum Beispiel eine starke freundschaftliche Bindung zu Garett, welcher am Kundenservice arbeitet und bei dem Jonah auch zeitweilig wohnt.

Schon beim ersten Auftritt Amys, welche ständig ein Namensschild mit einem falschen Namen trägt, wird klar, dass Jonah mehr für sie empfindet als für eine „normale“ Arbeitskollegin. Wie sich die Beziehungen zwischen Jonah und Amy entwickelt, will ich jedoch nicht vorwegnehmen.

Die Serie ist meine persönliche Empfehlung für jeden, der ein Lächeln im Gesicht gut gebrauchen kann. Egal ob jung, ob alt. Egal, ob als Familie oder alleine in der Wohnung. Es ist einfach eine der besten Sitcoms die ich jemals sehen durfte.

„Superstore“ lässt sich problemlos im Abo-Modell über Netflix streamen. Eine andere Möglichkeit ist der Erwerb der Staffeln über Anbieter wie Amazon Prime oder YouTube.  So kostet eine Staffel auf Amazon ungefähr 16 Euro.

Weihrauch und Cannabis

Der Festakt zum 75jährigen Jubiläum der Eichenschule

Donnerstag, 23. Juni 2022, 18.25 Uhr, Theatersaal

Der Saal füllt sich allmählich und die Gäste nehmen ihre Plätze ein. Unter den Gästen: LehrerInnen, der Pastor, die Schülervertretung, ehemalige Lehrkräfte, PolitikerInnen …. und ganz viele andere Menschen, die einfach wichtig aussehen. Wobei, so viele sind es dann wiederum auch nicht, denn wie im Laufe der Veranstaltung bekannt wird, hatte ein Drittel der geladenen Gäste kurzfristig coronabedingt absagen müssen. Dementsprechend viele Plätze bleiben leer, so auch jener, der für den Kultusminister Grant Hendrik Tonne vorgesehen war. „Schade, wir hätten ihn gerne hier gehabt“, findet auch Jürgen Lange (Vorstandsvorsitzender Eichenschule e. G.).

Pünktlich um 18.30 Uhr geht das Licht im Saal aus und die Gespräche verstummen. Den Auftakt bildet eine musikalische Einlage von der Gruppe „Sticks ˋn´ Drums“ unter der Leitung von Herrn Crome, die mit ihren gelben Warnwesten und einem donnernden „Trommelwirbel“ die Aufmerksamkeit des Publikums für die folgenden Programmpunkte erwecken. Anschließend bringen zwei Schüler im Spy-Outfit das Rednerpult auf die Bühne – und können es nach kurzer Verwirrung und zum Amüsement der Gäste auch gleich wieder wegtragen, denn vor der offiziellen Begrüßung soll das Orchester unter der Leitung von Frau Mankiewicz noch Halleluja spielen. Danach wird wieder das Pult nach vorne gebracht. Diesmal zwar richtig, aber dennoch entwickelt es sich zum Running Gag des Abends.

Es folgt die Begrüßung durch Herrn Lange und Herrn Birnbaum. Letzterer geht in seiner Rede zunächst auf die Vergangenheit ein, genauer gesagt die Gründung der Eichenschule, an der mehr Frauen als Männer beteiligt gewesen seien. Aber er thematisiert auch die Zukunft und appelliert an den nicht anwesenden Kultusminister: „Wir brauchen eine bessere Finanzausstattung des Landes“. Abschließend fasst er noch einmal zusammen, dass die Geschichte der Eichenschule eine Erfolgsgeschichte sei.

Die nächste Rednerin ist Nina Mosseri von der Schülervertretung, deren mit Witzen und Ironie, beruhend auf den kulturellem Unterschieden zwischen Scheeßel und Kolumbiens Hauptstadt Bogotá, wo ihre Familie zuvor gelebt hat, gespickte Rede gut beim Publikum ankommt und für den ein oder anderen Lacher sorgt. Sie betont, dass sie und ihre drei Geschwister sich von der Schulgemeinschaft sehr gut aufgenommen gefühlt haben.

Nach einem kurzen musikalischen Zwischenspiel durch das Orchester durfte Landrat Marco Prietz ans Mikrofon treten und seine Glückwünsche zum Jubiläum kundtun. Außerdem stimmte er Herrn Birnbaums Festellung, dass die Eichenschule für den Landkreis wichtig sei, zu: „Ohne die Eichenschule würde im Landkreis etwas fehlen in der Schullandschaft“.

Nach ihm gab es noch ein kurzes Grußwort von Susanne Kletzin, der schulfachlichen Dezernentin des regionalen Landesamtes für Schule und Bildung (Regionalabteilung Lüneburg), bevor die „Delighted Blues Band“, ebenfalls von Herrn Crome geleitet, mit „Everybody Needs Somebody to Love“ für ordentlich Stimmung sorgte und die Gäste nach den Grußworten, die, wie es sich für ein Jubiläums-Festakt gehört, von (Selbst-)Beweihräucherung geprägt waren, wieder wachrüttelte.

In den folgenden 16:18:55 Minuten hielt Frau Prof. Dr. Inge Hansen-Schaberg ein Kurzreferat über die Bedeutung der Eichenschule in der regionalen Bildungslandschaft, welches sie in zehn Punkte gliederte:

1.) Geschichte der Eichenschule

2.) Gründung Genossenschaft

3.) Pädagogisches Konzept

4.) Ihrer Zeit voraus

5.) Die Internatsgeschichte

6.) Der Vorstand

7.) Öffentliche Förderungen einer Privatschule

8.) Mehr als Unterricht nach Plan

9.) Das fliegende Klassenzimmer

10.) Tradition und Offenheit für Neues.

Zum Abschluss trat noch einmal die Band auf, ehe Herr Birnbaum ein Meet and Greet vor dem Mehrzweckgebäude mit kühlen Getränken und Cannabis – gemeint waren natürlich Canapés, aber woher sollten die anwesenden SchülerInnen, die einer kulturell ungebildeten Generation angehören, das denn auch wissen? – ankündigte, sodass der Abend bei bestem Wetter gemütlich ausklingen konnte…

Foto: MM

Marika Münkel