Was hört die Eichenschule #2

5.7- Jahrgang (93 Teilnehmer)

In der Umfrage hat sich ergeben, dass das beliebteste Genre der 5.-7. Jahrgänge das Gerne Pop mit 60,22 % ist. Auf dem zweiten Platz landete Hip Hop/ Rap mit 33,33% und auf dem dritten Platz Dance/Elektonic/House mit 29,03%.

Die am wenigsten gehörten Genres waren hingegen Volksmusik mit 61,29%, Klassik mit 54,84% und Metal mit 41,94.

Es folgt zum Wochenende eine Playlist mit den beliebtesten Songs aus der 5.-7. Jahrgangsstufe:)

Adventskalender Türchen 1: Die Geschichte des Adventskalenders

Adventskalender – jedes Jahr ab dem 1. Dezember öffnen wir voller Freude ein Türchen unseres Adventskalenders. Doch woher stammt diese Tradition?

Ursprünglich stammen die Kalender aus der evangelisch-lutherischen Tradition Deutschlands, heute zählen sie in christlich geprägten Ländern zur Vorbereitung auf das Fest der Geburt Jesus Christus. Die Adventskalender gibt es bereits seit dem 19. Jahrhundert und in verschiedenen Ausprägungen, gemeinsam ist ihnen, dass sie alle die verbleibende Zeit bis zum Heiligen Abend zeigen. Als Beispiel dafür wurden früher nach und nach 24 Bilder mit weihnachtlichen Motiven an die Wand oder in die Fenster gehängt. Ein anderes Beispiel ist auch, dass die Eltern 24 Kreidestriche an Wände gemalt haben und die Kinder Tag für Tag einen wegwischen durften, eine Art Countdown für die verbleibenden Tage bis zum Weihnachtsfest. Die Kalender sollen, ähnlich wie der Adventskranz, die Wartezeit bis zum Weihnachtsfest „verkürzen“ und die Vorfreude steigern.

Adventskalender zählen entweder in Bezug auf das Kirchenjahr oder auf den bürgerlichen Kalender. Adventskalender, die sich auf das Kirchenjahr beziehen, umfassen den ganzen Advent bis Weihnachten oder Heilige drei Könige (06.01.), während kalendarische Adventskalender am 1. Dezember beginnen und am 24. Dezember, dem Heiligen Abend, enden.

Es gibt Adventskalender in hunderten Varianten: groß, klein, rund, eckig, mit Süßigkeiten und Spielzeugen gefüllt oder von den Eltern selbstgemacht. Auch sind die Kalender nicht nur bei kleineren Kindern und Jugendlichen gefragt, sondern auch bei vielen Erwachsenen. Für sie gibt es ebenfalls lustige und kreative Varianten des Adventskalenders, wie z.B. Bierkalender, Schmuckkalender etc. Die Hauptsache ist, das Warten auf Weihnachten wird „versüßt“.

Wölfe in Niedersachsen

Seit 2007 gibt es ihn wieder in Niedersachsen, den Wolf. Seit den Märchen der Brüder Grimm ist für den Menschen die Begegnung mit diesen Tieren durch Furcht, Aberglauben und Unwissenheit geprägt.

Im Moment gibt es 39 Wolfsrudel, zudem ein Wolfspaar und zwei Einzelwölfe in Niedersachsen. Bei uns im Landkreis Rotenburg gibt es zur Zeit fünf Wolfsrudel. Das erste Rudel wurde 2018 in Behningen an der Kreisgrenze zum Heidekreis gesichtet.

Jürgen Cassier, einer der Wolfsberater im Landkreis Rotenburg, schätzt die Gesamtzahl der Wölfe im Landkreis auf 20-25 Tiere. Im Vergleich zu den Nachbarkreisen ist das noch einigermaßen wenig. Viele Weidetierhalter sorgen sich dennoch um ihr Vieh und ihre wirtschaftliche Lage, wenn es zu Wolfsangriffen kommen sollte. Diese Sorge ist zwar nicht ganz unberechtigt, doch hält sich der Wolf meistens von den Menschen fern und mit den vom Land Niedersachsen und deren Wolfsberatern empfohlenen Herdenschutzmaßnahmen ist man vor Wolfsangriffen geschützt.

Jedoch kann es Ausnahmen geben. Bei diesen Ausnahmen handelt es sich meistens um sogenannte „Problemwölfe“, also Wölfe, die sich auffällig verhalten. Ein häufiges Merkmal ist z.B. dass die Wölfe keine Scheu vor Menschen zeigen und entgegen ihrer sonstigen Natur die Nähe zu Menschen suchen. Es gibt aber auch ganze „Problemrudel“, wie z.B. das Cuxlandrudel, dass im Cuxland Rinderbauern terrorisiert hat, obwohl Rinder nicht in das natürliche Beuteschema von Wölfen gehören. Doch der Wolf ist nicht automatisch böse und gefährlich. Bei den Tieren des Cuxland-Rudels wurden die Elterntiere Opfer von Wilderei und konnten so den Jungen das Jagen nicht beibringen. Also machten sich die Jungtiere das Jagen so einfach wie möglich, indem sie die Rinder in der Nähe erlegten. Dieses Rudel wurde nach einem Gerichtsstreit zwischen dem „Freundeskreis freilebender Wölfe“ und dem zuständigem Minister Olaf Lies vollständig entnommen, also getötet.

Viele Landwirte beschweren sich zudem darüber, dass sie zwar Zuschüsse für die materielle Ausstattung des Wolfsschutzes bekommen, es ihnen jedoch an Personal fehle, dies zu installieren. Für solche Fälle gibt es Hilfsaktionen wie z.B. vom NABU. Eine Bäuerin aus Vechta berichtet, dass sie ohne die Hilfe des NABU extra Personal hätte einstellen müssen, um die Zäune anzubringen. Mit der Hilfe der Freiwilligen habe sie so an nur einem Tag ihre kompletten Weiden umzäunen können.

Andere Landwirte fordern, dass der Wolf wieder ins Jagdrecht aufgenommen wird. Jedoch ist das nicht so einfach, da der Wolf von der EU streng geschützt ist. Daher wird das nicht sobald passieren, da es ein sehr langer Weg ist, um dieses Gesetz ändern zu lassen und es keinen wirklich dringlichen Grund gibt, weswegen man den Wolf abschießen lassen sollte. Die Richtlinien für den Abschuss von Wölfen sind eigentlich ziemlich einfach: Ein Wolf steht sofort unter Beobachtung, wenn er keine Scheu vor Menschen zeigt oder wenn er aufsässig wird. Dabei handelt es sich meist um junge Wölfe, die noch keine Scheu vor Menschen haben. Diese Wölfe sind meist nur neugierig. Man versucht meistens ihnen mit Vergrähmungsmethoden klarzumachen, dass sie sich nicht in der Nähe von Menschen aufhalten sollen. Wenn das nicht klappt, kann der Wolf gefangen und woanders wieder ausgesetzt werden. Wenn der Wolf sich jedoch aggressiv gegenüber Menschen verhält, wird meistens eine Erlaubnis erteilt, den Wolf abzuschießen. Naturschutzorganisationen wie der WWF und der NABU werfen dem Land Niedersachsen vor, nicht transparent genug zu arbeiten und sich über die genauen Sachverhalte der Problemwölfe nicht vernünftig zu informieren. Da der Wolf aber nicht wieder verschwinden wird, müssen wir akzeptieren, dass der Wolf wieder da ist und lernen, so gut wie es geht mit ihm zu leben. (Hat ja in früheren Zeiten auch geklappt.)

Computerspielsucht

Der Beitrag soll auf das Thema Videospiel- und Internetsucht aufmerksam machen.

Was ist eine Sucht? Und wie kann man diese stoppen? Computerspielabhängigkeit wird als Unterform der substanzungebundenen Abhängigkeiten verstanden und meint die zwanghafte Nutzung von Computer- und Videospielen.

Welche Folgen hat Computersucht? Computerspiel-Sucht hat psychische und körperliche Folgen: Vereinsamung, Schul- und Studienabbruch, Jobverlust, Armut und Depression bis hin zu Suizid Gefahr. Die meisten Süchtigen leiden an mindestens einer weiteren psychischen Störung wie Depressionen, Ängsten oder Persönlichkeitsstörungen. Oft entsteht Spielsucht bereits im jungen Alter. Kinder hocken zu viel am Handy oder PC und bilden von klein an eine Sucht aus.

Warum wird man so leicht süchtig nach Videospielen? Viele Videospiele werden nicht allein, sondern mit anderen gespielt. Einer der Gründe für die Computer-Spiele-Sucht ist das ausgeklügelte Wettkampfsystem mit anderen Spielern. Da man sich online jederzeit zum Spielen verabreden kann und die Teilnahme an den sogenannten Multiplayern viel Zeit, auch abends oder nachts erfordert, kann dadurch sogar der Tag- und Nachtrhythmus gestört werden. . Computerspiele lösen im Hirn außerdem ähnliche Veränderungen aus wie Drogen oder Alkohol. Durch die Ausschüttung von sogenannten Botenstoffen kommt es zu starken Belohnungs- und Glücksgefühlen. Sie wecken den Drang zur Wiederholung. Es besteht die Gefahr, dass andere Lebensbereiche vernachlässigt werden. Die erwarteten Leistungen in der Schule oder bei der Arbeit können die Betroffenen dann oft nicht mehr erbringen.

Man erkennt Spielsucht an einigen Merkmalen. Hauptmerkmal der Internet- bzw. Computersucht ist der zunehmende Verlust der Kontrolle über die Computernutzung. So gelingt es den Betroffenen nicht mehr in ausreichendem Maße, die Häufigkeit und Dauer der Nutzung zu begrenzen. Der exzessive Computergebrauch nimmt immer mehr Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch.Im Großen und Ganzen muss man laut Zahlen von „klicksafe“ in Deutschland mit einer Prävalenz von 2-4 % rechnen. Umgelegt auf die Bevölkerungszahl Deutschland ergibt das 1,6 – 3,3 Mio. Computerspielsüchtige.Das Durchschnittsalter der Gamer ist mittlerweile auf mehr als 37 Jahre angestiegen, im Jahr 2014 waren die Spieler im Durchschnitt noch 31 Jahre alt. Inzwischen sind 10 Prozent aller Gamer 60 bis 69 Jahre alt.

Im Ländervergleich der Videospiel-/und Internetsucht liegen Deutschland und Österreich knapp bei 5%. Das ist ein großer Unterschied zu Taiwan oder Südkorea, denn dort liegt die Videospiel- und Internet-Sucht etwa bei 20% und 12,5% der Bevölkerung. Am wenigsten süchtig nach Videospielen und Internet sind anscheinend die Menschen in Norwegen mit etwa 1% der Population.

Um einen kleinen Einblick in die Welt von Gamern zu erhalten, haben wir ein kurzes Interview mit einem Mitschüler, der aktiver Gamer ist, über PC-Spiel-Sucht geführt. Für unseren Interviewpartner bedeuten Videospiele Spaß in seiner Freizeit, Erholung und auch manchmal Weiterbildung. Er verbringt ungefähr 5—6 Stunden täglich im Internet. Wenn er einmal eine längere Zeit (wie während der Schulzeit) nicht spielen kann, vermisst er die Spiele nicht, freut sich aber nach einem langen und anstrengenden Schultag auf das Zocken. Freunde seien jedoch wichtiger und man müsse den Kontakt mit ihnen pflegen .Trotzdem verbringt er öfter seine Zeit mit Videospielen, ist aber immer offen, wenn jemand etwas mit ihm unternehmen will. Er ist also noch des öfteren draußen in der realen Welt, aber eben oft auch im Internet .Von sich selbst würde er sagen, dass er nicht süchtig ist, denn wenn jemand ihn um ein Gefallen bitte oder ihn brauche, dann sei er immer bereit und bevorzuge eher Familie und Freunde als Videospiele. Unser Interviewpartner würde es grundsätzlich ohne Medien / Spielen aushalten, aber nach einer kurzen Zeit wäre er gelangweilt. Nur mit neuen Aufgaben würde die Langweile weggehen. Wir sehen , dass der Interviewte sich zwar nicht als süchtig betrachtet, aber trotzdem viel Zeit mit PC-Spielen verbringt.

Wo kann man sich Hilfe holen, wenn man denkt, die Zeit im Internet und an der Konsole nicht mehr im Griff zu haben?

Wenn man bei Spielsucht und auch anderen Süchten Hilfe braucht , kann man sich zuerst die Hilfe unserer Beratungslehrern holen. Wenn man diese Hilfe nicht direkt oder bei Menschen suchen will, die man kennt, kann man dies auch im Internet versuchen. Zum Beispiel bei Caritas.de, dort kann man sich jederzeit an die Online-Beratung der Caritas wenden. Auch auf der Website des Fachverbands Medienabhängigkeit e. V. gibt es Beratungs- Anlaufstellen für Betroffene und Abhängige. Nicht zuletzt auch auf klicksafe.de und computersuchthilfe.info gibt es die nötige Hilfe.

klicksafe.de , computersuchthilfe.info, caritas.de