21.12. – Weihnachtszeit ist Musikzeit: Das Weihnachtskonzert der Eichenschule am 16.12.2022

Der vierte Advent gehört schon der Vergangenheit an und die Weihnachtszeit rückt immer näher. In wenigen Tagen ist es endlich soweit. Draußen wird es immer kälter, die Luft duftet nach frisch gebackenen Plätzchen und auch die Eichenschule bereitet sich ebenfalls aufs Fest der Freude vor. So konnten sich zahlreiche Besucher am Freitag, den 16.12., an den Klängen in der St. Lucas-Kirche Scheeßel erfreuen. Bis zum letzten Jahr stand das Weihnachtskonzert alle Jahre wieder unter der Leitung von Martin Crome und Nora Mankiewicz. Seit Mitte dieses Jahres befindet sich Frau Mankiewicz jedoch im wohlverdienten Ruhestand, was natürlich die Frage aufwarf, wer ihre Rolle nun übernehmen sollte. Davon ließen sich jedoch die Leiter des diesjährigen Konzertes Marco Burghardt, Jessica Burghardt, Freddy Schmidt und Martin Crome nicht unterkriegen und stellten ein wunderbares Programm mit Lichtshow auf die Beine.

Zunächst trat der jüngste Teil der „Eichenschulbevölkerung“ auf. Gemeinsam sangen und spielten Unterstufenchor und Instrumentalkreis in Einklang einige bekannte Lieder wie „Ihr Kinderlein kommet“, „Stern über Bethlehem“ und „Feliz Navidad“ für das Publikum. Begleitet wurde der Chor von diversen Instrumenten wie Streichern und Flöten. Als Unterstufenchor und Instrumentalkreis dann unter Jubel die „Bühne“ verließen, machte sich auch schon das Orchester unter der Leitung von Freddy Schmidt auf den Weg, um mit Geigen, Celli, Kontrabass, aber auch Blasinstrumenten die Zuschauer:innen mit klassischer Musik zu bezaubern. Dabei griffen sie auf Stücke wie „Die Schlittenfahrt“ von Leopold Mozart oder auch das „Divertimento D-Dur“ von Joseph Haydn zurück. Ein Unterschied findet sich jedoch zu den Jahren mit Mankiewicz. Wie Schmidt nämlich selber sagte, würden sie nun etwas weniger „ Klassisches, aber einen Klassiker“ spielen. Bislang war das Orchester eher dafür bekannt, den Menschen Mozart und Beethoven näher zu bringen, weshalb sicherlich einige, die öfters die Konzerte der Eichenschule besuchen, über den eher modernen Song „Let it Snow“ überrascht waren. Doch auch diese Aufgabe löste das Orchester meisterhaft.

Wo es Instrumente gibt, sind weitere Sänger natürlich nicht fern. Der Chor unter Leitung von Herrn Crome entzückte an dem Abend, als die Stimmen der Teilnehmer durch das Kirchenschiff hallten und internationale Lieder preisgaben. Gemeinsam mit Lehrer:innen der Schule präsentieten die Schüler:innen somit beispielsweise „Lux de luce“, den Taizé-Kanon „Per crucem“ und „Salmo 150“. „Es war eine schöne Erfahrung und man lernt ganze andere Seiten der Mitschüler:innen kennen, von denen man glaubt, man kenne sie nach fünf Jahren gemeinsam im Unterricht. „Es war einfach eine schöne und weihnachtliche Stimmung“, erzählt der Tenorsänger Anton Louis Büchner.

Kaum war das letzte Lied beendet „stürmten“ die Mitglieder von Sticks ’n‘ Drums die Bühne und präsentiert ein eher abstraktes Stück namens „The Santa makes my Christmas“. Zum Werkzeug der Band gehören unteranderem Mark Tree (hängende Klangstäbe), Glockenspiel und Xylophon, welche sie durch gekonntes Üben in Einklang bringen konnten. Bevor es dann zum großen Finale kam, rockte noch einmal die Delighted Bluesband den Abend. Die gespielten Songs bildeten den wohl besten Kontrast zum restlichen Abend. So spielten und sangen sie statt sanftmütig und leise, laut und abgedreht „All you ever wanted“ und „Monkey Wrench“ für die Besucher:innen. Diejenigen, die aufgrund der späten Uhrzeit müde gewesen waren, wurden durch diesen legendären Auftritt an beiden Körperhälften wach gerüttelt. Wahrscheinlich wäre dies ein perfektes Ende für einen solch tollen Abend, doch zum Abschied sangen alle Musiker:innen noch einmal gemeinsam einen herzhaftes Lied für uns und entließen uns mit „Last Christmas“ in die kalte Winternacht. Es war unglaublich zu sehen, wie viele Menschen tatsächlich hinter einem solchen Projekt stehen.

Bild: CB

Zusammenfassend war es ein äußerst brillant gestalteter Abend. Nach langer Corona-Pause einmal wieder solch ein schönes Event zu besuchen, ist definitiv eine nennenswerte Erfahrung gewesen. Dabei können die Leiter der einzelnen Gruppen und die Musikant:innen selbst natürlich nicht genug gelobt sein, da es sehr schwer ist, bei ständigen Krakheitsausfällen wie sie in dieser Saison auftraten, ein solches Konzert auf die Beine zu stellen.

Daher einfach: Danke, liebe Teilnehmer:innen!

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