Schnitzeljagd – ach ne, Preisverleihung in Berlin

Vom 01.-03. Juni fand in Berlin die Preisverleihung des „Schülerzeitungswettbewerb der Länder“ (SZWDL) in Berlin statt, bei dem unser Schülerzeitungsblog den Sonderpreis „Medien und Schule“ von der Joachim-Herzstiftung gewonnen hat. Auch wenn die Organisation teilweise zu wünschen übrig ließ und wir uns wie bei einer Schnitzeljagd durch ganz Berlin fühlten, hatten wir ein paar sehr schöne und sonnige Tage in der Hauptstadt. Aber lest selbst:

01.06., Lauenbrück Bahnhof, 09.20 Uhr: Treffen an einem sehr leeren Bahnhof. In der Ferne: Herr Bendukat und seine Frau…der Zug fährt sogar pünktlich ab.

01.06., Berlin Hauptbahnhof, 12.20 Uhr: Ankunft dreier Lieblingsgäste der DB, wie uns die Schrift auf den in der ersten Klasse verteilten Ritter Sport Mini-Tafeln verrät.

01.06., Berlin Hohenschönhausen, 14.00 Uhr: Nach einer kurzen Mittagspause an der Spree und trotz dank Google Maps verursachten Umwegs durch Plattenbausiedlungen und Abbruchgebiete Hohenschönhausens pünktliche Ankunft im Hostel. Hier lernt die Reisegruppe … … … Warten und Geduld. Erst nach zwei Stunden werden wir in etwas chaotischem Verfahren eingecheckt und können auf die Zimmer.

01.06., Hotel Rossi Berlin, 18.30 Uhr: Nach einer Stunde Fahrt mit der Tram M5 zurück zum Hauptbahnhof treffen wir etwas verspätet im Hotel Rossi ein. Dort gibt es einen warmen Empfang durch den Bundesvorstand der Jugendpresse Deutschland. Auf alle Teilnehmer warten ein Buffet und eine Jazzkapelle.

Foto: VOE

Außerdem konnten wir erste Kontakte zu anderen RedakteurInnen knüpfen, uns mit ihnen über die Redaktionsarbeit austauschen und Inspiration für unseren Blog sammeln.

Foto: Jugend Presse Deutschland / Joscha Westerkamp und Christopher Folz

01.06., Berlin Mitte, 20.00 Uhr: Nach dem offiziellen Programm verabschieden wir uns in Richtung Europaviertel, ziehen entlang am Kanzleramt und Paul-Löbe-Haus zum Reichstag. Obligatorisches Foto, dann Stadtspaziergang am Brandenburger Tor vorbei zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Unser Marsch führt uns dann an der Spree entlang zum Bundespresseamt und dem Bahnhof Friedrichstraße und den drei Palästen. Gegenüber leuchtet der Schiffbauerdamm. Ein kurzer Besuch bei unserer früheren Kanzlerin über die Museumsinsel und zum Hackeschen Markt. Eine weitere Stunde Straßenbahnfahrt bis zur Unterkunft.

Foto: VOE

02.06., a&o Hostel Kolumbus in Hohenschönhausen, 08.15 Uhr: Wir brechen früh auf, um vor dem Kongress noch am Fernsehturm am Alexanderplatz vorbeizuschauen.

Foto: VOE

02.06., Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Haus 1, 09.30 Uhr: Erwartungsvoll harren wir der Dinge, die da kommen sollen, nämlich der Jugendpressekongress mit Workshops und Diskussionen. Yvonne Lehmann, bei der FES zuständig für die Jugendarbeit, begrüßt alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich.

Foto: VOE

02.06., FES Berlin, 10.00 Uhr: Nach einer offenen Talkrunde mit den HerausgeberInnen des Printmagazins „Oldschool“, einer Referentin von „Reporter ohne Grenzen“ und einer freien Journalistin gibt es kleinere Gesprächsrunden. Wir ordnen uns Lotte von „RoG“ zu, die uns viel über feministischen Journalismus und Pressefreiheit, nicht zu vergessen ihre eigenen Erlebnisse mit Einschränkungen eben dieser, erzählen kann. Danach geht es in die erste Workshopphase. Frau Vollmer-Eicken befasst sich mit Presserecht, während Marika und Paula einen Workshop zu Interviewtechniken besuchen.

02.06., Otto-Wels-Haus, 14.00 Uhr: Innerhalb ihres Workshops geht es dann für Paula und Marika zum Otto-Wels-Haus des Bundestages, wo sie ein Interview mit der 29-jährigen Bundestagsabgeordneten Annika Klose (SPD) führen konnten.

02.06., Schiffbauerdamm Berlin, 19.30 Uhr: Nachdem wir bei einem vertrauenswürdigen Bäcker eine Minipizza erstanden haben, wartet im „Berliner Ensemble“ eine Aufführung von Wolfgang Borcherts hochaktuellem Drama „Draußen vor der Tür“ auf uns.

Originaler Vorhang, den Brecht mit Picassos Friedenstaube bemalen lassen hatte und der aus aktuellem Anlass wieder aufgehängt wurde. Foto: VOE

02.06., Berlin, 21.30 Uhr: Auf dem Rückweg ins Hostel schauen wir noch kurz am Roten Rathaus vorbei, in dem zur Zeit Franziska Giffey residiert.

Foto: VOE

03.06., Bundesrat Berlin, 12.00 Uhr: In wenigen Minuten beginnt die Preisverleihung, der Plenarsaal füllt sich langsam.

Foto: VOE

03.06., Bundesrat Berlin, 12.30 Uhr: Die von der Journalistin Tina Küchenmeister moderierte Preisverleihung beginnt mit einem Trommelwirbel bzw. einem musikalischen Auftakt der Rhythmusgruppe „The Drumline“. Nach einem Grußwort der Bundesvorständin der Jugendpresse Deutschland, Helene Fuchs, werden zunächst die Hauptpreise vergeben.

Unser von der Joachim-Herz-Stiftung gestifteter Sonderpreis „Schule und Medien“ bildet den Schlusspunkt der Veranstaltung. Die Laudatio auf unseren Artikel „IServ – Freund oder Fein“ hält Frau Dr. Alexandra Gerstner.

Foto: VOE

Nach einer tollen Laudatio von Frau Dr. Gerstner, hatten wir die Möglichkeit, ein eigenes kurzes Statement zum Thema Digitalisierung an deutschen Schulen abzugeben.

Foto: Jugendpresse Deutschland / Joscha Westerkamp und Christopher Folz

Anschließend gab es die Urkunde und die obligatorischen Gruppenfotos wurden geschossen, bevor die Preisverleihung endete.

Foto: VOE

03.06., Museumsinsel Berlin, 15.45 Uhr: Bevor wir unsere Heimreise antreten, geht es für uns noch ins Humboldt Forum, von dessen Dachterrasse wir einen fantastischen Ausblick auf die Mitte Berlins mit Alexanderplatz, Dom und Marienkirche genießen konnten. Anschließend besuchen wir noch das Neue Museum, wo wir uns die Büste der Nofretete und die Ausstellung „Schliemanns Welten“ anschauen. Ehe es zum Hauptbahnhof geht, kehren wir noch einmal ins Humboldt Forum zurück, um dort eine ethnologische Ausstellung zu besichtigen, in der unter anderem Holzfiguren aus Kamerun und Boote aus Ozeanien ausgestellt sind.

03.06., Lauenbrück Bahnhof, 21.40 Uhr: Nachdem wir es geschafft haben, am Hautbahnhof in Hamburg innerhalb von knapp zwei Minuten vom ICE in den Metronom umzusteigen, endet unsere Reise nach Berlin und wir schauen auf teils anstrengende, aber vor allem sehr schöne Tage und Erlebnisse zurück. Over and out.

Marika Münkel und Paula Holste

Ein Kommentar zu “Schnitzeljagd – ach ne, Preisverleihung in Berlin

  1. Liebe Marika, liebe Paula,
    ich möchte euch noch einmal ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg gratulieren, den ihr euch sehr verdient habt. Ich freue mich für euch, dass ihr interessante Tage in Berlin hattet. Wie schön, dass euch Frau Vollmer-Eicken begleiten konnte, die euch immer unterstützt und gefördert hat.
    Herzliche Grüße
    Ch. Birnbaum

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