Wenn die Erde bebt…

Wir alle haben schon davon gehört: Erdbeben. Aber was versteht man darunter und was kann ein Erdbeben bewirken?

Als ein Erdbeben werden messbare Erschütterungen des Erdkörpers bezeichnet. Diese entstehen durch Masseverschiebungen, zumeist als tektonische Beben infolge von Verschiebungen der tektonischen Platten an Bruchfugen der Lithosphäre. Es gibt aber auch nicht so starke Beben. Diese können durch vulkanische Aktivität, Einsturz oder Absenkung unterirdischer Hohlräume, große Erdrutsche und Bergstürze sowie durch Sprengungen entstehen. Erdbeben, deren Herd unter dem Meeresboden liegt, werden auch Seebeben oder unterseeische Erdbeben genannt. Diese unterscheiden sich von anderen Beben zum Teil in den Auswirkungen wie zum Beispiel der Entstehung eines Tsunamis, jedoch nicht in ihrer Entstehung.

Erdbeben bestehen meist nicht aus einer einzelnen Erschütterung, sondern ziehen oft weitere nach sich. Man spricht in diesem Zusammenhang von Vorbeben und Nachbeben mit Bezug auf ein stärkeres Hauptbeben. Treten Erdbeben über einen längeren begrenzten Zeitraum gehäuft auf, so spricht man von einem Erdbebenschwarm oder Schwarmbeben. Solche Schwarmbeben treten vor allem in vulkanisch aktiven Regionen auf. In Deutschland gibt es gelegentlich Erdbebenschwärme im Vogtland und am Hochstaufen.

Tatsächlich ist der deutlich größere Anteil aller aufgezeichneten Erdbeben zu schwach, als dass sie vom Menschen überhaupt wahrgenommen werden können. Starke Erdbeben können Bauten vernichten, Tsunamis, Lawinen, Steinschläge, Bergstürze und Erdrutsche auslösen und dabei Menschen töten. Sie können die Gestalt der Erdoberfläche verändern und zählen zu den Naturkatastrophen. Die Wissenschaft, die sich mit Erdbeben befasst, heißt Seismologie. Die zehn stärksten seit 1900 gemessenen Erdbeben fanden mit einer Ausnahme alle an der Subduktionszone rund um den Pazifik, dem sogenannten Pazifischen Feuerring, statt (s. Liste unten).

Laut einer Analyse von mehr als 35.000 Naturkatastrophen-Ereignissen durch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) kamen von 1900 bis 2015 weltweit insgesamt 2,23 Millionen Menschen durch Erdbeben ums Leben.[3]

Nachdem wir das geklärt haben. Wie sieht es eigentlich mit Erdbeben hier bei uns in der Region aus?

Auch bei uns gibt es Erdbeben, auch wenn man von ihnen hier nicht viel mitbekommt, da sie so schwach sind. Im Landkreis Rotenburg sind bis heute die meisten Erdbeben in der Samtgemeinde Bothel zu verzeichnen. Verursacht wurden die Beben möglicherweise durch Erdrutsche infolge des Erdgasabbaus in der Samtgemeinde Bothel. Bei uns kommen Erdbeben aber nicht so häufig vor wie in anderen Regionen oder Ländern mit aktiven Vulkanen und die Erdbebenstärke ist auch nicht sehr hoch, weshalb man sie oft gar nicht bemerkt.

Quellen

https://www.bild.de/video/clip/news-ausland/mindestens-1-toter-schweres-erdbeben-erschuettert-mexiko-77613640.bild.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeben

https://www.volcanodiscovery.com/de/region/39342/erdbeben/rotenburg-wuemme/largest.html

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