Sein wollen wie alle anderen

Das perfekte Bild. Davon begegnen uns auf unseren Social-Media-Kanälen tausende, zum Beispiel auf Instagram, das laut dem Goethe-Institut täglich von 39% der deutschen Jugendlichen genutzt wird. Nur leider wird oft vergessen, dass gepostete Bilder eher selten der Realität entsprechen. (By the way, self-confidence is the best filter!!!)

Vor allem junge Mädchen lassen sich von den vermeintlich „perfekten Bildern“ beeinflussen, bei einem von drei Mädchen wird das Bild des eigenen Körpers durch Instagram verschlechtert, da sie sich mit den gezeigten Schönheitsidealen vergleichen und ihnen entsprechen wollen. Depressionen und Essstörungen, um den Körper in die perfekte Figur zu zwingen, sind nicht selten eine Folge dieses Zwangs, perfekt sein zu wollen.

Wie das amerikanische „Wall-Street-Journal“ jetzt berichtet, soll der Facebook-Konzern (Meta), zu dem Instagram gehört, ganz genau darüber Bescheid wissen, wie schädlich es insbesondere für junge Mädchen ist, dass die perfekten Bilder Druck auf sie ausüben. Denn oft halten die Mädchen diese für real. Es soll von Facebook selbst sogar eine Studie gegeben haben, in der die Verantwortung für psychische Schäden bei jungen Mädchen zugegeben worden sei. Jene Studie wurde jedoch nie ganz veröffentlicht. Hoffen wir, dass Facebook durch diese Ergebnisse endlich etwas ändert, nach bisherigem Stand hat das Facebook-Imperium in dieser Beziehung nichts geplant. Stattdessen weisen sie alle Anschuldigungen, unter anderem die des „Wall Street Journals“ in Bezug auf die unter Verschluss gehaltene Studie, zurück.

Aber auch außerhalb des Internets orientieren sich Jugendliche stark an den Personen in ihrer Umgebung. Das bezieht sich sowohl auf ihr soziales Verhalten, zum Beispiel Gruppenzwang bei Mutproben, als auch auf aktuelle (Mode-)Trends.

Über den Drang, sich bei Mode-Trends von der eigenen Umwelt beeinflussen zu lassen, haben auch schon Julia, Dounia, Karla und Nele in ihrem Artikel „Schlicht, gemütlich, lässig – die Modetrends im Herbst 2021“ berichtet. Man schwimme lieber mit der großen Masse mit, als sich mit seinem eigenen Style von den anderen abzusetzen und somit möglicherweise aufzufallen und in die Kritik zu geraten.

Neben der Mode gehört auch Technik zu einem der Aspekte, in dem die Jugendliche sich untereinander vergleichen. Wer hat das neueste iPhone? Wer hat den besten Gaming PC? Wer hat…

Forscher warnen immer wieder davor, dass Vergleiche mit anderen falsche Erwartungen an das eigene Aussehen, den Körper oder Interessen hervorrufen.

Kurz gesagt: Vergleiche sind ungesund!!!! Also:

Sei du selbst, denn alle anderen gibt es schon. (Oscar Wilde)

Paula Holste und Marika Münkel

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