Kein Ende in Sicht – Brandrodung im Regenwald

Der Regenwald ist für uns Menschen sehr wichtig, denn dort wird in großen Mengen Kohlendioxid in Sauerstoff umgewandelt. Außerdem stabilisiert er unser Klima und hält unseren Planeten kühl, dennoch geht der Brandrodungsanbau trotz Verboten und dem Einsatz des Militärs im Amazonasgebiet weiter.

Die jährliche Abholzung des Amazonas Regenwaldes ist zwischen 2018 und 2019 um 34,4 Prozent gestiegen. Zwischen 2019 und 2020 dann nochmal um 9,5 Prozent. Es war der höchste Stand seit zwölf Jahren. Die abgeholzte Fläche innerhalb dieses Jahreszeitraums entspricht der vierfachen Größe des Saarlandes und betrifft auch Urwälder in Schutzgebieten und Indianerreservaten. Dadurch schrumpft der CO2-Speicher Amazonas-Regenwald kontinuierlich und es vergrößert sich die Fläche für Viehzucht und Agrar-Monokulturen wie Soja.

Brasiliens Präsident Bolsonaro unterstütze die wirtschaftliche Nutzung der Region und greife deshalb unter anderem Umweltschützer an, welche Kampagnen gestartet haben, die ihm das Geld einziehen sollen. Doch währenddessen brennt der Regenwald weiter. Aus diesem Grund verbot die brasilianische Regierung im Juli 2020 für 120 Tage die Brandrodung und entsandte das Militär, um das Gebiet zu schützen, denn es wurden bereits insgesamt mehr als 18 Millionen Hektar illegal abgeholzt. Doch viele Umweltschützer meinen, diese Maßnahmen seien nicht ausreichend und es müsse sich nun etwas drastisch ändern, um den Regenwald zu retten.

Jeder einzelne kann dazu beitragen, dass der Regenwald gerettet wird. Zum Beispiel kann man darauf achten recycelbare Produkte sowie Stoffbeutel zu verwenden oder auch weniger Fleisch zu essen, denn in vielen Großbetrieben werden die Tiere vorher mit Soja-Kraftfutter gemästet. Es gibt noch viele weitere Aspekte, auf die man achten kann. Weitere konkrete Beispiele kann man auch im Buch „Amazonia“ des Umweltaktivisten und Fotografen Sebastião Salgado nachlesen, denn dieser bereiste sechs Jahre lang das brasilianische Amazonasgebiet und fotografierte diese Region, um sie den Menschen zu zeigen, damit sie anfangen etwas für den Amazonas zu tun. Er selbst startete deshalb auch ein Aufbauprojekt in Brasilien, welches er auf dem ehemaligen Grundstück seines Vaters einrichtete, um den Regenwald direkt vor Ort schützen zu können.

von Svea und Lea Marie

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