Cut #7 Teil 2: Gewinn oder stirb!

!!Spoiler Gefahr!!

Es ist einige Zeit vergangen in Westeros, als nun schließlich das „Game of Thrones“ ins Rollen gelangt. Lannisters, Starks, Targeryons, Baratheons… wer wird am Ende den Iron Throne erringen?

Die Karten werden auf den Tisch gelegt, als der König Robert Baratheon schwer verletzt von einer Jagd zurückkommt und, bevor er seinen Verletzungen erliegt, seinem Vertrauten Ned Stark befiehlt, einen Brief zu verfassen, der Stark zum König von Westeros erklären würde, bis König Roberts Sohn Geoffrey 18 Jahre alt ist.

Geoffrey (Jack Gleeson) ist mittlerweile zum unbeliebtesten Charakter aufgestiegen, dicht gefolgt von Viserys Targaryen, Daenerys´ Bruder. Ersterer war unter anderem dafür verantwortlich, dass sich Arya Stark (Maisie Williams) und ihre Schwester Sansa (Sophie Turner) von ihren Schattenwölfen trennen mussten. Die Wölfe der Stark-Kinder stehen als eine Art Symbol und spielen in der Serie eine nebenseitige, aber durchaus interessante Rolle, da sie als Wappentier die Starks repräsentieren – alle, bis auf der Wolf von Sansa, denn dieser wurde auf Geoffreys Anweisung ermordet.

Letzterer, Viserys Tragaryen, wurde von Khal Drogo (Jason Momoa), der mittlerweile mit Daenerys (Emilia Clarke) verheiratet ist, ermordet, da dieser seiner schwangeren Schwester und ihrem ungeborenen Kind gedroht hatte. Während Daenerys und Khal Drogo umherziehen, krallt sich Cersei Lannister (Lena Headey), mitsamt ihrem Sohn Geoffrey den Thron. Für sie ist Geoffrey der König, niemand sonst, und Sansa Stark soll seine Königin werde. Deshalb muss sie Ned Stark loswerden und spricht gegenüber den Starks eine verräterische Einladung aus.

Was folgt, ist ein Auslöser, der wunderbar gewählt wurde. Ned Stark wird in den Kerker geworfen und kurz darauf zum Tode verurteilt, von seinem zukünftigen Schwiegersohn Geoffrey. Entgegen der flehenden Sansas, ihren Vater freizusprechen und dem Rat seiner Mutter, Ned Stark zur Nachtwache zu schicken, lässt ihn Geoffrey vor den Augen der Töchter Sansa und Arya, der zuvor die Flucht vor den Lannister-Truppen gelungen war, töten. Untypisch für Game of Thrones wird Ned Starks Tod nur indirekt dargestellt, zu sehen bekommen wir ihn nicht, allerdings hört man ein schneidenes Schwert.

Hat man erwartet, dass sich Ned Stark bis zum Ende hält, so lag man falsch und es werden noch viele Überraschungen folgen. Mit dem Tod von Ned Stark, kratzt „Game of Thrones“ gerade einmal an der Spitze des Eisbergs. Daraufhin rüstet Starks ältester Sohn Rob (Richard Madden) sein Heer aus dem Norden und inne auf Rache. Der Krieg zwischen den Lannisters und den Starks hat begonnen. Doch während sich in Westeros etwas geändert hat, liegt Khal Drogo jenseits des Meeres im Sterben, der Grund eine Verletzung aus einem Kampf. Um ihren geliebten Khal vor dem Tode zu bewahren, tut sich Daenerys mit einer Hexe zusammen, die einen verbotenen Zauber anwendet. Geholfen hat dies jedoch nichts, es kostet allerdings das Ungeborene das Leben, da man bei dem Zauber „ein Leben für ein Leben“ gibt. Mit dem Ende der 1. Staffel haben sich die Autoren nicht lumpen lassen, so wird Rob Stark zum König erklärt und die Drachen, die Daenerys am Anfang der Staffel erhielt, schlüpfen.

Auch die 2. Staffel bringt neue Anwärter auf den Eisernen Thron mit sich: die verfeindeten Brüder Stanis und Renly Baratheon. Renly wird nach kurzem Auftritt von einem dunklen Zauber ermordet, welcher von einer Hexe in den Reihen von Stanis erschaffen worden war. Rob Stark hingegen verzeichnet Erfolge gegen die Lannisters.

In der 2. Staffel wird deutlich repräsentiert wie man die Lage zuspitzen kann, ohne dass man ein schnelles Ende herbei ahnt. Es werden dem Zuschauer nun nach und nach die Gefolgsleute der einzelnen Hauptcharaktere präsentiert. Es öffnen sich sogar zwei komplett neue Handlungsstränge um Arya Stark, die nach der Hinrichtung ihres Vaters fliehen kann und sich nun alleine durchschlägt, während ihre Schwester immer noch die Frau von Geoffrey werden soll. Jon Schnee macht die Bekanntschaft mit Wildlingen jenseits der Mauer und es passiert vieles, vieles mehr. Dies zeugt von der enormen Geschichte, die hinter „Game of Thrones“ steht. Sie ist einfach zu umfassend, um sie kurz zusammenzufassen. Jedoch macht genau diese Komplexität die Serie einzigartig. In „Game of Thrones“ geschehen Ding, die niemand erwartet hätte. Eine Serie, die niemanden verschont, egal ob Hauptrolle oder nicht. Eine Serie die einen entscheidenen Moment nach dem nächsten liefert. Und über diese überraschenden Momente, werdet ihr etwas in Teil 3 erfahren.

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