Filmkritik – Love and Monsters

Kritik zu dem Film “Love and Monsters ” (erschienen 16. Oktober 2020), der auch derzeitig auf Netflix gestreamt werden kann.

“Love and Monsters” ist ein Science-Fiction-Film von dem Regisseur Michael Matthews (bekannt aus dem Film „Five Fingers for Marseilles“).

Insgesamt sind es nun sieben Jahre her, seitdem die Menschheit eine Bedrohung aus dem Weltall abwenden konnte. Allerdings waren die Auswirkungen mutierte Tiere, die wie Monster über die Erde streifen und den Menschen als Spitze der Nahrungskette auf die hinteren Ränge verwiesen haben. Mittendrin in diesem Szenario lebt Joel (Dylan O‘Brian bekannt aus der Serie „Teen Wolf“). Zurückgezogen in seiner Kolonie in einem Bunker ist er Single, ein guter Koch und hat primär Angst, die ihn ebenfalls noch in Schockstarre versetzt, sobald einem solchen Ungetüm gegenübersteht. Doch als Joel beschließt, seine Ex-Freundin (Jessica Henwick, bekannt aus der Serie „Game Of Thrones) zu finden, was einen siebentägigen Marsch durch die brutal gefährliche Oberwelt nach sich zieht, wird für ihn deutlich, dass die Möglichkeit, gefressen zu werden, sicher größer ist, als dass er jemals einen Menschen sehen wird.

Auch wenn „Love and Monsters“ aufgrund der visuellen Umsetzung sehr gut in einem Kino gewirkt hätte, ist es prima, dass der Film nun im Stream veröffentlicht wurde. In einer Zeit voller Kummer, Einschränkungen und dem Ausbleiben von spannenden Filmabenteuern ist Joels Trip durch Monstertopia eine willkommene Abwechslung. Den Streifen kann man auch als Anspielung auf die derzeitige Situation sehen, aber auf eine amüsante Weise. Es gab bereits viele Spielfilme über Lockdowns, jedoch sind die meisten alle sehr eng an die Realität angelehnt. Nach über einem Jahr im Dauerlockdown, will man das aber nicht mehr sehen, sondern sich unterhalten, will abschalten und man will das Übel, welches die Welt unbewohnbar macht, vernichten oder sogar in die Luft sprengen. Also, was passt da besser als eine Coming-of-Age Story, in der es sich um die erste Liebe, Freundschaft und natürlich Monstern dreht. Der Film nimmt sich nicht ganz so ernst wie andere von Netflix produzierte Romcoms und allzu süßliche Passagen werden aufgebrochen. Auch der Charakter Joel entwickelt sich im Laufe des Films und man fühlt als Zuschauer mit ihm.

Fazit: Es ist ein liebenswerter, amüsanter und einfallsreicher Film. Ein unterhaltsames Abenteuer, ausgestattet mit einem schönen Monsterdesign, einem passenden Hauptdarsteller sowie einer gehörigen Dosis Optimismus.

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