Leistungssportler ausgebremst (I/III)

Was tun, wenn man auf das Abstellgleis verbannt wird? In Corona-Zeiten betrifft diese Frage viele, besonders im Kulturbereich. Doch auch der Handball ist betroffen. Kein reguläres Training, keine Spiele und keine einheitlichen Regelungen.

Welche Auswirkungen haben die Maßnahmen auf die, die ihre Zukunft in diesem Sport sehen?

Ein Gespräch mit Steffen Aevermann (Trainer der U17) und Niklas Aevermann (Spieler in der U18) vom Handball Sportverein Hamburg.

ES-Magazin:

Kann durch die von Bundesland zu Bundesland verschiedenen Corona-Maßnahmen noch ein fairer Wettkampf ausgetragen werden?

Steffen Aevermann:

Das ist eine total spannende Frage. Nämlich , weil sich genau darum aktuell viele Diskussionen drehen. Der Deutsche Handball Bund möchte gerne, was die A und B Jugend betrifft, eigentlich noch in dieser Saison einen Restart machen. Gerade für die A Jugend in der Bundesliga und für die B-Jugend möchte man noch eine deutsche Meisterschaft ausspielen. Daraus resultieren viele Diskussionen, da es total unterschiedlich in Deutschland ist, wie trainiert werden darf bzw. trainiert wird. Es gibt einen Flickenteppich, da sich der DHB, als Bundesverband für einen erneuten Start ausgesprochen hat. Jedoch votieren die Vereine, wie wir z.B. in Hamburg, gerade dagegen. Der Ausgang dieser Diskussion ist noch unklar, doch fair wäre ein Wettbewerb momentan definitiv nicht. Selbst wenn wir jetzt tatsächlich irgendwo in Hamburg wieder die Möglichkeit hätten, ins Training einzusteigen, würde es trotzdem nicht fair sein, gegen Mannschaften zu spielen, die möglicherweise durchtrainiert haben.

ES-Magazin:

Worin liegt denn der Unterschied zwischen A und B Jugend?

Niklas Aevermann:

Natürlich erst einmal schon vom Jahrgang her. Also die A Jugend, das sind die Jahrgänge 02/03 oder allgemein, die 16- bis 19-Jährigen. Und die Spieler der B-Jugend sind dann ungefähr 15-16 Jahre alt.

Steffen Aevermann:

Ein weiterer Unterscheidung wäre, dass der Spielbetrieb an sich unterschiedlich ist. Die höhere A-Jugend spielt überregional und am Ende sogar bundesweit. Während es in der B Jugend, da die Spieler noch jünger sind, noch regionaler aufgeteilt ist. Also zum Beispiel Niedersachsen und Schleswig-Holstein und so weiter.

….

Die Zukunft im Handball. Training und Chancen im Lockdown. Darüber erfahrt ihr mehr im zweiten Teil

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