Haarleluja — die Heckenschere muss ran!

Endlich wieder so schön wie die Spieler vom FC-Bayern München! Das ist seit dem 01.03.21, mit der Öffnung der Frisöre, allen Bürgern wieder möglich.

Durch die lange Schließung seit dem 16.12.20 der Friseursalons, ist vielen Menschen erst klar geworden, wie wichtig eine gestriegelte Mähne doch ist. Und seien wir mal ehrlich, jeder von uns kann mindestens eine Person aus seinem Umfeld nennen, die man mittlerweile schon fast nicht mehr wiedererkennt und denen ein frühzeitiger Frisörtermin nur zu wünschen ist.

Doch wie geht es den Frisören mit der plötzlichen Öffnung? Herrscht Chaos in den Salons? Viele Deutsche sollten schließlich nervös werden, denn ihre Frisörtermine können sie nicht so einfach mit einem Handtuch reservieren, wie die Sonnenliegen auf Malle.

Um einen Einblick in den aktuellen Alltag eines Frisörsalons zu bekommen, sprach ich mit jemandem, der ganz nah am Geschehen ist — der Friseurin meines Vertrauens.

Sie erzählte mir von einem wie zu erwartenden riesigen Ansturm, der jedoch durch die Terminvergabe gut zu handhaben sei. In kürzester Zeit sei der ganze März ausgebucht gewesen, berichtete sie.

Vor dem neuen Haarschnitt müssen jedoch erst die Hände desinfiziert, die Haare gewaschen und zusätzlich die Kontaktdaten angeben werden. Doch der Großteil der Kunden sei verständnisvoll, egal, ob es um den Hygieneaufschlag von 1,50€ oder die Terminvergabe gehe.

Doch noch immer gibt es die Querdenker. So stelle sich das richtige Tragen der Maske oder das Desinfizieren der Hände für manche Menschen scheinbar als Problem dar. Einige Mitbürger kommen potentiell gar ohne Maske in den Friseursalon oder haben die Maske unter der Nase oder unter dem Kinn. Auch den Laden zu betreten und danach die Maske aufzusetzen, sei der falsche Weg, zumal die Eingangstür mit Richtlinien und Hinweisen plakatiert ist.

Die Gesprächsthemen beim Haareschneiden drehen sich aktuell auch nur um ein Thema — Corona und die Diskussionen über die Impfstoffe.

Manche sträuben sich vor der Impfung oder sind unsicher. Querdenker berichten wie zu erwarten davon, dass alles eine geplante Sache der Politik sei — doch das hören sie im Frisörsalon seit Pandemiebeginn und man weiß damit umzugehen. Jedoch erzählen andere sehr erfreut davon, dass sie bereits geimpft worden seien, dass alles sehr gut klappe, sie keine Nebenwirkungen gehabt hätten und auch das Personal sehr zuvorkommend sei.

Alles in allem ist dies natürlich nur ein kleiner Auszug des täglichen Wahnsinns momentan. Man kann sagen, dass der Betrieb in den Friseursalons gut wieder aufgenommen werden konnte. Die Hygienekonzepte werden von den meisten Menschen eingehalten und der Großteil der Kunden ist verständnisvoll. Nur die Minderheit hat die Regeln nach einem Jahr Pandemie noch immer nicht verstanden oder wird ausfällig gegenüber den Mitarbeitern.

Wünschenswert bleibt also weiterhin die Einhaltung der Coronaregeln, damit uns in den Innenstädten demnächst weniger Wolfang Petry-Doubles über den Weg laufen.

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