Warum fasten, wenn wir sowieso schon nichts mehr dürfen ?

Es ist wieder die Zeit im Jahr, wo bei einigen die Tafel Schokolade im Schrank schreit: „ISS MICH!“, doch auf ein kleines Stückchen Schokolade verzichtet wird. Die Fastenzeit hat am 17.02 bereits begonnen, für einige Menschen ist es ein Ritual, jedes Jahr auf bestimmte Dinge, wie beispielsweise Süßigkeiten, eine zeitlang zu verzichten. Doch seit Frühjahr 2020 lauert in dieser Zeit Corona an jeder Ecke. Der Lockdown herrscht und Geschäfte, Freizeiteinrichtungen und sonstiges haben geschlossen. Nichts außer ein Supermarkt hat auf. Nicht mal mit drei Freunden dürfen wir uns treffen. Wir Jugendlichen verzichten also bereits auf eine riesige Menge!

Warum sollen wir dann auch noch auf Anderes verzichten, wenn wir sowieso nichts mehr dürfen?

Wofür steht die Fastenzeit und warum gibt es sie überhaupt?

Fasten heißt, auf etwas zu verzichten, was einem lieb, selbstverständlich oder was einfach ungesund ist. Dies ist eigentlich ein christlicher Begriff, wobei es um das religiöse Fasten geht. Die Christen gedenken in der Fastenzeit dem Leiden und Sterben Jesu, es soll als Teil eines gemeinsamen Schicksals mit Jesus Christus bewusst erlebt werden, man soll sich selbst neu besinnen.

In unserer heutigen Zeit wird das Fasten nicht mehr unbedingt religiös angesehen, sondern Menschen fasten, um sich zu optimieren und um sich nach der Fastenzeit gesundheitlich und geistig besser zu fühlen.

Doch auch jetzt? Während Corona? Wo wir sowieso schon auf viele kulturelle Veranstaltungen und kulinarische Highlights verzichten müssen?

Anstelle des Verzichtens auf geliebte Naschereien ist in diesem Jahr der Verzicht auf schlechte Laune viel sinnvoller und toller. Gute bzw. schlechte Laune stecken bekanntlich an, was bedeutet, dass man den Mitmenschen auch etwas Gutes tut, wenn man auf seine miese Laune verzichtet. Wenn man stattdessen doch auf die geliebte Schokolade verzichtet, wissen wir alle, dass die Laune automatisch schlecht wird und einen Vorteil für andere bringt dies auch nicht.

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