Serien-Kritik: Das Damengambit

„Das Damengambit“ interessierte mich im Vorhinein nur wenig, da ich kein wirklicher Fan von Schach bin. Jedoch hat mich die positive Bewertung der Serie überzeugt, doch mal einen Blick hineinzuwerfen. Aus einem Blick wurden Viele bis plötzlich der Abspann der letzen Folge lief.

“Das Damengambit” ist eine Netflix-Serie von dem Regisseur Scott Frank (bekannt aus „Logan – The Wolverine“), die auf dem Roman „The Queen‘s Gambit“ von Walter Tevis aus dem Jahr 1983 basiert.

Wenn einem Gewinnen alles kostet, was bleibt dann noch? „Das Damengambit“ begleitet den Aufstieg eines jungen Schachgenies vom Waisenhaus auf die Bühne der großen Welt. Doch Genialität hat ihren Preis.

Schon als Kind entdeckte die Waise Beth Harmon (Anya Taylor-Joy, bekannt aus dem Film „Split“) in ihrem Heim ein Spiel, welches ihr Leben bestimmen wird. Es ist das Spiel der Könige: Schach. In einem Keller lernt sie die Regeln der 32 Figuren auf 64 Feldern und auf einem quadratischen Brett, die äußerlich so einfach scheinen und dennoch Abermillionen unterschiedlicher Verläufe herbeiführen können. Es dauert nicht lange bis Beths Talent deutlich wird und sie noch als Teenager um die Meisterschaft spielt. Zunächst in ihrem Bundesstaat und anschließend weit darüber hinaus. In einer Welt, die von Männern dominiert wird, bewegt sie sich trotzdem mit einer sonderbaren und unglaublichen Stärke. Doch Suchtpotential und eine verminderte Bindungsfähigkeit werden Beth immer wieder isolieren und das obwohl es an der Spitze bekanntlich sowieso schon recht einsam ist.

Die Serie “Das Damengambit” besitzt sieben Episoden, die zwischen 46-67 Minuten lang sind und es besteht eine Altersfreigabe Empfehlung von 16 Jahren. Jedes lobende Wort, das diese Serie erhält, hat sie verdient. Die Serieerzählt eine emotionale und fesselnde Geschichte, bestehend aus vielen packenden Elementen. Dabei begeistert besonders die exzellente und spannende Inszenierung der Schachspiele und die herausragende schauspielerische Leistung von Anya Taylor-Joy. Beth Harmons Reise an die Spitze der Schachwelt geht wie im Flug vorbei und am Ende entsteht der Eindruck, man sei Teil der Geschichte eines wirklich außergewöhnlichen Lebens gewesen.

Fazit: Es ist eine nicht voraussehbare Serie mit einem erstklassigem Cast, die durchgängig spannend bleibt. Selbst wenn man Schach nicht interessant findet, kann man die Serie einfach nur ins Herz schließen.

Von Mia Schulz

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