Warum die Zukunft in Berlin nicht Hertha, sondern Union gehört! – Update 2021

Dieser Artikel bezieht sich auf den im letzten Jahr veröffentlichten Artikel (siehe Überschrift).

Februar 2021. Die Berliner Hertha steht mit 17 Punkten aus 20 Spielen auf dem 15. Platz, einen Punkt vor dem Relegationsplatz und vier Punkte vor einem direkten Abstiegsplatz. Rivale Union mit 29 Punkten aus 20 Spielen auf Platz 9, drei Punkte hinter einem Europa-League-Platz. Zwischenzeitlich standen sie sogar auf einem Champions-League-Platz. Der Absturz ist der starken Konkurrenz geschuldet, die noch konstanter punktet als die Köpenicker. Bei der alten Dame (Hertha) gab es in der Saison erst zwei Lichtblicke. Zum einen der 4:1-Sieg am 1. Spieltag gegen Werder Bremen und die Wiederverpflichtung von Coach Pal Dardai. Hier sieht man, dass meine These vollkommen korrekt war. Seit dem Schreiben des Artikels und Veröffentlichung der Kampanie ,,Die Zukunft gehört Berlin“ geht es steil bergab mit dem ,,Big City Club“. Urgesstein Preetz muss den Unmut der Fans ertragen, weil er mit dem Rauswurf von Dardai einmal nicht die richtige Karte vom Stapel gezogen hat. Vier Niederlagen in Folge, sechs sieglose Spiele in Serie. Und das, obwohl der Kaderwert 258,68 Millionen Euro beträgt (Quelle: transfermarkt.de). In der Winterpause wurde Weltmeister Khedira von Juventus Turin verpflichtet, sowie Radonjic von Marseille geliehen. Wieder neues und teures Spielermaterial. Investor Windhorst wird es nicht stören, er will nur Erfolge sehen. Man kann trotz aller Kritik Windhorsts Wunsch ernst nehmen und die Vorhersage wagen, dass es mit Hertha nun endlich aufwärts gehen wird. Erstens, tiefer kann man nicht mehr fallen und zweitens, Pal Dardai ist der alte Erfolgstrainer und hat mit deutlich besserem Spielermaterial deutlich bessere Möglichkeiten als noch vor ein paar Jahren. Dennoch ist das Unternehmen Hertha bis jetzt eine Geldverbrennungsmaschine, ganz im Gegensatz zu Union. Hier wird mit schlauer Transferpolitik und frechem Spielstil für Furore gesorgt. Ganz Fußballdeutschland hat sich über Union unterhalten, als sie auf einem CL-Platz standen. Und dass mit einem Kaderwert von 64,4 Millionen Euro (Q: transfermarkt.de). Meiner Meinung nach kann man das Projekt Union Berlin als deutlich schlauer ansehen und man hat damit etwas, was die Zukunft in Berlin prägen könnte, wenn sich Hertha weiter ins Chaos stürzt. Auch wenn Geld eine sehr große Rolle spielt, solche Geschichten hält der Fußball trotz des Investorenwahns immer noch bereit und deswegen lieben auch so viele diesen Sport.

von Mathis Henke

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