Filmkritik zu dem Film ”Hacksaw Ridge – Die Entscheidung“

Filmkritik

Kritik zu dem Film “Hacksaw Ridge – Die Entscheidung ” (erschienen Januar 2017), der auch derzeitig auf Netflix zum Anschauen zur Verfügung steht.

Draußen wird es immer kälter, was einen dazu veranlasst, seine Zeit lieber drinnen zu verbringen. Um sich die Zeit drinnen zu vertreiben, gibt es nichts Schöneres, als es sich auf der Coach bequem zu machen und sich einen Film anzugucken.

“Hacksaw Ridge – Die Entscheidung” ist ein (Anti-)Kriegsdrama des Regisseurs Mel Gibson (bekannt aus “Apocalypto” und “Braveheart”), welcher auf einer wahren Begebenheit beruht und für sechs Oscars nominiert wurde.

Der Film zeigt die Geschichte von Desmond Doss (Andrew Garfield, bekannt aus “The Amazing Spider-Man“), welcher aus einer religiösen Familie stammt, die jedoch durch den Vater Tom (Hugo Weaving, bekannt aus “Matrix”), einen Kriegsveteranen und Alkoholiker, immer wieder Gewaltausbrüche ertragen muss. Dennoch wächst Desmond zu einem höflichen, hilfsbereiten Mann heran. Auch die liebenswerte Krankenschwester Dorothy (Teresa Palma, bekannt aus “Warm Bodies”) kann dem Charme des jungen Mannes nicht widerstehen und verlobt sich mit ihm. Doch plötzlich ändert sich alles, als die Japaner Pearl Harbour angreifen. Wie die meisten anderen jungen Männer verpflichtet sich Desmond freiwillig zum Kriegsdienst, dort möchte er nur als Sanitäter aushelfen. Er will ebenfalls dienen, aber er möchte nicht zur Waffe greifen, da er mit dem biblischen Gebot „Du sollst nicht töten“ aufgewachsen ist und danach lebt. Und dieser schlaksige Typ wird deswegen eine Menge an Schikanen und Gegenwind innerhalb seiner Ausbildung erfahren. Doch die Frau, die er liebt, gibt ihm letztendlich so viel Kraft, in Verbindung mit seinem Glauben etwas zu vollbringen, was ungeahnt ist und in einer Extremsituation bei Hacksaw Ridge über sich hinauszuwachsen.

“Hacksaw Ridge – Die Entscheidung” dauert ca.139 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Der Film beschönigt nichts, vor allem in den Schlachtenszenen in der zweiten Hälfte, er ist zugleich auch ein Monument des menschlichen Geistes, weil er eine Geschichte erzählt, die so ungewöhnlich wie auch wertvoll ist. Es geht um das Retten und nicht um das Nehmen von Leben und das alles in einer Zeit, in der dies nicht die Regel war und Millionen Menschen in einem sinnlosen Krieg ihr Leben verloren. So sind es die menschlichen Elemente vor Desmonds Einsatz und auch bei Hacksaw Ridge, die auf das Herz des Publikums abzielen und zeigen, dass Gewalt keine Lösung ist. Selbst wenn es in manchen Situationen so erscheinen mag.

Fazit: Der Film ist nicht nur von der Story her, sondern auch vom handwerklichen Aspekt (Produktion) absolut sehenswert.

Eine Kritik von Mia Schulz

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