Filmkolumne „Cut!“ #2 „Das ist der Weg“

Spoiler Gefahr!

„Das ist der Weg!“

Am 12.11, also fast genau vor einem Jahr, veröffentlichte Disney mit dem Streaming-Dienst Disney+, zumindest in Amerika und den Niederlanden, die Star Wars Serie „The Mandalorian“. In Deutschland war die Serie mit dem Erscheinen von Disney+ erst ab dem 31.März 2020 verfügbar. Diese Serie ist weltweit bekannt und war eine der gefragtesten Serien des Anbieters, was sich seit dem Start der 2.Staffel vor zwei Wochen, am 30.Oktober, nicht geändert hat. Im Fokus der Serie steht der kleine „Baby-Yoda“ (keinen Namen er hat, ein Kind er ist, die Macht er in sich trägt), der vor allem durch Memes im Internet auch außerhalb von Star-Wars Fans an Aufmerksamkeit gewinnen konnte. Baby-Yoda ist der meistgesuchte Charakter im gesamten Star-Wars Franchise mit durchschnittlich 4.7 Millionen Suchen pro Monat in dem gesamten vergangenen Jahr. Doch zunächst wollen wir kurz berichten, worum es in dieser Serie eigentlich geht. Achtung: minimale Spoilergefahr!

„The Mandalorian“ spielt zeitlich gesehen zwischen Star Wars Episode 6 „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ und Star Wars Episode 7, „Das Erwachen der Macht“. Das Imperium ist besiegt und die Galaxis im Wandel. Doch vereinzelt gibt es immer noch Restgruppen des Imperiums, die sich über die gesamte Galaxis verteilen. Eben in dieser angespannten Situation, erhält der Mandalorianer (Pedro Pascal) den Auftrag eine bestimmte Spezies, die Spezies des Jedi-Meisters Yoda, zu einem imperialen Warlord nach Nevarro zur Untersuchung zu bringen. Als der Mandalorianer erkennt, dass es sich bei dem Wesen um ein Kind handelt, befreit er es aus den Fängen des Warlords und flieht mit dem Kind. In den folgenden Kapiteln reist der Mandalorianer, auch „Mando“ genannt, durch die Galaxis, auf der Flucht vor den Anhängern des Imperiums. Letztendlich gelingt ihm die Flucht, nachdem er zuvor auf einen alten Feind trifft. Wer Genaueres erfahren möchte, sollte sich die Serie auf Disney+ anschauen. In der 2. Staffel, von der bisher vier Kapitel erschienen sind, begibt sich der Mandalorianer auf die Suche nach weiteren seiner Art und nach der Spezies von Baby Yoda. Hierbei trifft er auf einen alten Bekannten, den Kopfgeldjäger aus den bekannten Lucas-Film Filmen. Am Ende des ersten Kapitels der 2.Staffel sehen wir für einen kurzen Moment einen Klon. Weiteres ist jedoch nicht bekannt, da die Folgen wochenweise erscheinen.

Das Leitwort der Serie ist: „Das ist der Weg“. Dieser Leitspruch wird hauptsächlich vom Mandalorianer verwendet, aber auch von seinesgleichen. Hierbei handelt es sich um eine Lehre des großen Mandalore, welche alle Mandalorianer befolgen sollen. Mandalorianer richten ihr Leben nach den Lehren ihrer Vorfahren aus. Eine dieser Lehren besagt, dass ein Mandalorianer, sobald er ein Findelkind findet, dieses solange in seine Obhut nehmen muss, bis er es zu seinesgleichen gebracht hat. Daher wiederholt der Mandalorianer bei seinen Entscheidungen immer wieder die Worte: „Das ist der Weg“.

Doch warum ist diese Serie so gehypt? Sie ist vor allem gehypt, weil es eine Serie ist, die, Expertenmeinungen eine sehr gelungen Star Wars Story besitzt. Außerdem besitzt die Serie mit „Baby Yoda“ das passende Mittel, um Berühmtheit zu erlangen, da sich der Name „Baby Yoda“ extrem gut vermarkten lässt. Gerade da diese Figur, wie der Name es bereits sagt, von der Spezies des Jedi-Meisters Yoda stammt, welcher in den Episoden der Star Wars Saga eine bedeutende Funktion als Mentor hat und vor allem eine der beliebtesten Figuren ist.

Star Wars Fans reizt die Serie „The Mandalorian“ außerdem, da alte Charaktere zurückkehren, die wir schon bereits in Star Wars „The Clone Wars“ oder den Hauptfilmen gesehen haben. Welche das sind, verraten wir allerdings nicht. Unbekannt ist jedoch, wie die Umsetzung der Charaktere gelingt, daher wollen und können wir darüber noch nicht urteilen.

Grundsätzlich ist „The Mandalorian“ eine Empfehlung wert, eine interessante und spannende Serie mit einer guten Storyline, die, wenn sie einen einmal gepackt hat, nicht mehr loslässt. Und niemals vergessen: „Das ist der Weg“!

Von Lukas Dittmer und Jannes Rathjen

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