Veränderungen

Im Wörterbuch erfährt man, dass das Wort „Veränderungen“ sich mit den Synonymen Überarbeitungen, Korrekturen, Umwandlungen oder auch Neuerungen, Wandel, und Umbrüchen ausdrücken lässt.

Aber was bedeutet Veränderung eigentlich für das Leben, welches man gerade führt oder  für die Träume, die man hat? Nur, um dies vorweg zu nehmen, gemeint sind große Veränderungen, die, die einem die Luft zum Atmen nehmen, wenn die Entscheidung dafür oder dagegen  ansteht.

Veränderungen haben die Eigenschaft, Mut und Angst zu verbinden. Mut, um etwas Neues auszuprobieren und Angst, dabei zu versagen. Und dann kommt einer wie Jim Rohn  vorbei und sagt sowas wie „Wenn es dir nicht gefällt, wie die Dinge sind: Beweg dich! Du bist ja kein Baum“. Aber was ist, wenn der Mut fehlt, um sich in Bewegung zu setzen, um die Dinge zu ändern, die einem nicht gefallen? Oder was, wenn man den letzten Rest Mutes zusammenkratzt und am Ende doch auf die Nase fällt? Und schon dreht sich das Gedankenkarussell  schneller und immer schneller.

Also, wie schafft man es in Bewegung zu bleiben oder nach einem Fall wieder aufzustehen und es wieder zu versuchen?

Auch ich hatte in letzter Zeit das Privileg, mich mit den Vor- und Nachteilen von Veränderungen auseinandersetzen zu dürfen. Zu Beginn dieses Schuljahres bin ich auf diese Schule gewechselt und habe  somit die Entscheidung für eine Veränderung getroffen, die mein Leben grundlegend  geändert hat. Morgens nicht mehr eben schnell mit dem Fahrrad zur Schule fahren, sondern zu einer unmenschlicher Zeit aufstehen und mit dem Bus über alle möglichen Kuhdörfer gondeln, um dann die Vormittage mit dem Irren von Raum zu Raum zu verbringen , umgeben von neuen Gesichtern. Und um sich nachmittags dann wieder mit Schule in Form von Hausaufgaben zu beschäftigen, auch eine ganz neue Erfahrung für mich.

Du bist die Neue und für dich sind alle anderen neu. Man weiß nicht, was die anderen von einem denken und du selbst kannst auch niemanden einschätzen. Es ist ein echter Drahtseilakt. Das kann einem ganz schön Angst machen und ich gebe zu, dass meine größte Angst darin besteht, bei dieser Veränderung auf die Nase zu fallen und zu versagen.

Also vermute ich mal, dass es keine eindeutige Antwort auf die Frage gibt, denn diesbezüglich muss jeder seinen eigenen Weg finden. Ich kann nur für mich sagen, dass ich  es mit dem alten Sprichwort „Schritt für Schritt“ versuchen werden, denn ich denke,  vor mir liegt noch ein weiter Weg und ich will nur ungern stolpern. Also werde ich vorsichtig  voran gehen und einfach nicht stehen bleiben, dann wird auch diese Veränderung irgendwann Normalität werden.

Wusstet ihr eigentlich, dass diese Schule ein Labyrinth ist?!! Es gibt so viele Gänge und Türen und ich habe sogar schon eine Sackgasse gefunden. Hoffentlich ist das kein Omen.

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