Coronavirus und Kliamwandel – zwei globale Katastrophen! – von Lukas Dittmer

Der Coronavirus sorgt seit Wochen für Aufsehen. Die Menschen mussten ihr Verhalten und ihr Leben in kurzer Zeit umstellen. Viele Menschen arbeiten jetzt im Homeoffice, wie auch die Schüler in Deutschland. Manche Menschen fürchten sogar um den Verlust ihrer Unterkunft, ihres Jobs oder beidem. Aber genau in dieser schweren Zeit müssen sich die Menschen beweisen, dass sie Ausgangsregeln oder Menschenansammlungen unterlassen. Denn nur, wenn sich alle an die Maßnahmen des Kultusministeriums halten, kann der Coronavirus schnell und sicher vernichtet werden.

Für alle Menschen ist die aktuelle Situation eine Chance sich zu beweisen. Es wird kaum noch gereist, weniger produziert und transportiert. Vielerorts sind Umweltbelastungen bereits spürbar zurückgegangen. In Deutschland fliegen Flugzeuge nur noch, um Menschen aus dem Ausland wieder zurück nach Deutschland zu holen.

Trotz des Coronavirus darf aber die Klimakatastrophe nicht vergessen werden. Landwirte sagen, dass sie beziehungsweise der Klimawandel und dessen Konsequenzen wegen Corona viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Die Ernte in den letzten Jahren ist sehr schlecht ausgefallen und die Dürre scheint auch die nächsten Jahre noch von großer Bedeutung zu sein. In diesem Frühjahr soll es so trocken sein, wie es seit 13 Jahren nicht mehr war! Viele Landwirte machen sich deshalb Gedanken darüber, wie es mit ihren Ernten in diesem Jahr aussieht, wie sie bei sinkenden Preisen überleben können und wie es weitergeht.

Doch im Moment überfällt der Coronavirus die Medien mit immer neuen Statistiken und niemand scheint sich für den Klimawandel oder die Landwirte zu interessieren. Dennoch sind sich Wissenschaftler einig, dass die Coronakrise den Klimawandel nicht verhindern kann. Der Anfang für eine Verlangsamung des Klimawandels sei wegen des Stillstandes da, sagen manche. Und dass der Klimawandel durch die Coronakrise so weit wie möglich verhindert wird, ist auch nicht unmöglich. Ob dies gelingt, wird nämlich am Verhalten der Menschen liegen, wenn die Coronapandemie eingedämmt ist und die Maßnahmen gelockert werden. Wenn die Coranakrise bewältigt ist, kann man nur hoffen, dass die Menschen nicht so weiterleben wie vor dem Coronavirus, sondern umdenken und vielleicht weniger Auto und mehr Fahrrad fahren. Leider ist zu befürchten, dass wenn die Coronamaßnahmen wieder gelockert werden, mehr CO2-Ausstoß als je zuvor bevorsteht, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Was heißt das für die Natur und die Landwirtschaft?

Die Fridays for Future-Demonstrationen finden seit Corona nur noch online statt. Dort hat die Demonstration natürlich nicht dieselbe Wirkung wie in einer Großstadt auf den Straßen. Trotzdem ist es wichtig für uns Jugendliche, auch online weiterhin Zeichen zu setzen. Wir müssen jetzt trotz Corona auch etwas gegen den Klimawandel tun, da sonst die Welt nicht mehr zu retten ist.

Ein Kommentar von Lukas Dittmer

Veröffentlicht von Drea Voe

Lehrerin an der Eichenschule in Scheeßel

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