Meine Prognose – Grüße aus dem Homeoffice Tag 22

Die erste Woche der Ferien ist beendet. Die zweite Woche bricht an, damit aber nicht die Langeweile, jedenfalls bei mir nicht. Seit der letzten Woche, als ich berichtete, hat sich in meinem Alltag wenig getan. Dafür gibt es eine leichte Veränderung in der Denkweise.

Seit geraumer Zeit, mit den Ausgangsbeschränkungen beginnend, beklagen sich viele Menschen, dass sie nicht mehr rauskommen, wie schrecklich es doch sei, dass keine Veranstaltungen oder Treffen mit Freunden stattfinden. Für mich eindeutig ein Zeichen, dass dieser Teil der Menschen einfach zu verwöhnt ist. Ich war zwar nicht live dabei, aber ich weiß sehr wohl, dass die Kriege vor nicht allzu langer Zeit wesentlich schrecklicher waren als das Corona-Virus. Warum nicht einfach versuchen, die Zeit positiv zu überstehen und sich Beschäftigungen zu suchen? So viel ist doch möglich! Mit Freunden zu kommunizieren ist doch keineswegs unmöglich… Wozu haben wir Videoanrufe und Sprachkanäle in höchster Qualität?

Mein Alltag ist, vielleicht überraschenderweise, immer noch abwechslungsreich. Wenn man sich einige Dinge vornimmt und gezielt sucht, an denen man Spaß hat, übersteht man die Krise super. Ein Freund und ich nennen es ,,alternative Lösungen“. Wenn man den Kopf so richtig auf Hochtouren bringt, vielleicht mit einem Energy-Drink, kann man den einen oder anderen Geistesblitz einfangen. Bei mir ist das zum Beispiel, um wieder Fußball spielen zu können, die Konstruktion von kleinen Holztoren und Trainingsgegenständen. Außerdem gibt es den Stand jetzt utopischen Plan, ein gewisses technisches Gerät im eigenen Gartenhaus zu installieren. Naja, vielleicht bleibt das ja nur ein Geistesblitz.

Heute, am 06. April 2020 möchte ich eine Prognose abgeben: Ich glaube, dass es nicht mehr lange dauert, bis das öffentliche Leben hochgefahren wird. Es kann sich nur noch um Wochen, nicht mehr um Monate handeln. Ansonsten würde die Wirtschaft langsam zusammenbrechen, die Regierung kann das nicht riskieren (siehe Hilfsgelder für Unternehmen). Allein die Eisdielen hier in Scheeßel, die nicht mal mehr To-Go verkaufen dürfen, könnten bald pleite gehen, weil sie vom Saison-Geschäft abhängig sind. Noch weiter in die Zukunft schauend denke ich, dass diese aufregenden Jahre Teil des Geschichts- bzw. Politikunterrichts werden. Der Brexit und das Corona-Virus… Wenn die Schüler wie wir im letzten Schuljahr die Aufgabe bekommen, ein politisches Lied zu analysieren, wird ihnen sicher auch der Song ,,Corona oh na na“ zur Verfügung stehen. Bleibt abzuwarten, ob diese gewagten Prognosen eintreffen. Wir bleiben positiv und werden auch diese Zeit überstehen!

von Mathis Henke

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