Grüße aus dem Homeoffice – Tag 9 von Nina Mosseri: „Happy Birthday!“

Der Corona Virus ist jetzt, was die Welt bewegt. Überall in den Nachrichten sind das die Schlagzeilen. Die Anzahl der Infizierten und die Anzahl der Toten steigt. Wir müssen daher bis April zuhause bleiben! Corona verändert die Welt und unsere Gesellschaft. Ich hatte in dieser Zeit Geburtstag und durfte ihn unter einzigartigen Umständen zuhause feiern.


Freitag, 13. März 2020, wird um 10:00 beschlossen, dass wir „Corona Ferien haben“. Die Lehrer sagen, dass es nicht bedeutet, sich jetzt mit allen zu treffen, da wir den Virus eindämmen sollen. Partys, Treffen und Reisen sind nicht angesagt. Sogar die Schule wird gesperrt. Also gehen wir alle nachhause, einige glücklicher als andere. Ich war besorgt, da ich meinen 16. Geburtstag groß feiern wollte. Ich hatte sogar schon alles geplant! Es lief leider nicht nach Plan.


Samstag, 14. März 2020, bin ich zuhause. Meine Familie und ich erstellen Listen. Listen, um unseren Alltag zuhause zu strukturieren und nicht wahnsinnig zu werden. Jeden Tag müssen wir die Aufgaben, die wir von den Lehrern zugeschickt bekommen, erledigen. Danach sind viele verschiedene Freizeitbeschäftigungen aufgeschrieben. Es sind Vorschläge, die zur ständigen Inspiration an der Küchenwand hängen.


Sonntag, 15. März bis Mittwoch 18 März 2020 halten wir uns an den Plan. Ich gehe joggen, mache die Aufgaben von der Schule oder beschäftige mich mit anderen Sachen. Dazu gehören Origami, Kochen oder mit der Familie Filme gucken. Meine Feier ist offiziell abgesagt.


Donnerstag 19. März ist mein Geburtstag. Ich habe die Trauer der ersten Tage hinter mich gelassen und bin bereit, den Tag zu genießen, trotz der Quarantäne. Es war nicht einfach, über die Idee hinweg zu kommen, dass ich meinen 16. Geburtstag nicht feiern konnte, wie ich es geplant hatte. Am Anfang der Quarantäne hasste ich Corona, da die Verbreitung des Virus für eine massive Einschränkung sorgte, die meine Pläne und die meiner Freunde und Familie durchkreuzte. Doch mein Geburtstag ist trotzdem gekommen. Ich wurde trotz dem Corona Virus 16 Jahre alt und hatte trotz der Quarantäne einen wundervollen Tag. Die Menschen, die mir wichtig waren, haben versucht, diesen Tag so schön wie möglich zu gestalten. Dann bemerkte ich, dass es egal ist, in welchem Zustand die Welt gerade ist; die Unterstützung von Mensch zu Mensch hält unsere Gesellschaft zusammen.


Ich habe während des Corona Ausbruchs Zeit, mir viele Sachen neu zu überlegen. Unsere Welt verändert sich, ebenso wie unsere Gesellschaft und unser Alltag. Wir selber tragen dazu bei, indem wir uns auch verändern und füreinander da sind. In dieser Krise müssen wir zusammen stehen und unsere Prioritäten festsetzen!

  1. Information ist das stärkste Mittel, um die Angst zu beseitigen!
  2. Die Gesundheit musst erhalten bleiben!
  3. Wir müssen Verantwortung für unser handeln übernehmen!
  4. Die Menschen, die wir lieben, müssen wir unterstützen und dürfen sie nicht vergessen!
  5. Jeder muss sein Teil beitragen, um den Virus einzudämmen.
    Wir handeln jetzt! Wir handeln zusammen!

Veröffentlicht von Drea Voe

Lehrerin an der Eichenschule in Scheeßel

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